So kann Integration gelingen

Zur heutigen Flüchtlingskonferenz der Landesregierung erklärt die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Serpil Midyatli: Die Flüchtlingskonferenz der Landesregierung ist ein voller Erfolg. Erneut zeigt sich, dass Politik im Dialog weiterkommt. Die Landesregierung hat alle Akteure von Landes- bis zur kommunalen Ebene, die mit Unterbringung, Begleitung und Integration von Flüchtlingen zu tun haben, darunter auch z. B. Sozialverbände und Wohnungsunternehmen, zusammengeholt und zu Partnern eines <a href="http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/III/Presse/PI/2015/Mai_2015/III_LAG.html">Flüchtlingspaktes</a> gemacht. Vor allem aber hat sie konkrete Zusagen gemacht über die Zahlung einer Integrationspauschale an die Kommunen, 30 hauptamtlichen Koordinatoren für Kreise und kreisfreie Städte sowie ein neues Verteilungssystem, das nicht mehr nur an den Einwohnerzahlen orientiert ist, sondern auch örtliche Gegebenheiten und tatsächlichen Bedarf berücksichtigt. Es gibt eine verbindliche Sprachförderung bereits in der Erstaufnahme, Kitaplätze sowie eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Für die Erstaufnahme werden drei neue Einrichtungen in Kiel, Lübeck und Flensburg geschaffen.

Zur heutigen Flüchtlingskonferenz der Landesregierung erklärt die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Serpil Midyatli:
Die Flüchtlingskonferenz der Landesregierung ist ein voller Erfolg. Erneut zeigt sich, dass Politik im Dialog weiterkommt. Die Landesregierung hat alle Akteure von Landes- bis zur kommunalen Ebene, die mit Unterbringung, Begleitung und Integration von Flüchtlingen zu tun haben, darunter auch z. B. Sozialverbände und Wohnungsunternehmen, zusammengeholt und zu Partnern eines Flüchtlingspaktes gemacht. Vor allem aber hat sie konkrete Zusagen gemacht über die Zahlung einer Integrationspauschale an die Kommunen, 30 hauptamtlichen Koordinatoren für Kreise und kreisfreie Städte sowie ein neues Verteilungssystem, das nicht mehr nur an den Einwohnerzahlen orientiert ist, sondern auch örtliche Gegebenheiten und tatsächlichen Bedarf berücksichtigt. Es gibt eine verbindliche Sprachförderung bereits in der Erstaufnahme, Kitaplätze sowie eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Für die Erstaufnahme werden drei neue Einrichtungen in Kiel, Lübeck und Flensburg geschaffen.

Neu und bundesweit bisher einzigartig ist das konkrete Bemühen, Flüchtlinge rasch in den Arbeitsmarkt zu bringen. Deren berufliche Kompetenzen und Fähigkeiten werden Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen feststellen und die Flüchtlinge darauf aufbauend gezielt in Aus- oder Weiterbildungsmaßnahmen oder direkt in den Arbeitsmarkt vermitteln. Die Chancen dafür stehen gut, weil dieses Profiling früh ansetzt und in den Erstaufnahmeeinrichtungen auch bereits die Sprachförderung beginnt. Da Arbeit die Integration nachweislich fördert, ist das ein sehr erfolgversprechender Ansatz.

Insgesamt ist das Ergebnis der Flüchtlingskonferenz sehr gut und wird zu einer erfolgreichen Begleitung und Integration dieser Menschen in unserem Land beitragen. Die Landesregierung macht klar: Flüchtlinge sind in Schleswig-Holstein willkommen. Sie zeigt: Wo Hilfe nötig ist, wird auch gehandelt!

Zur Person

Die Kieler Unternehmerin Serpil Midyatlı ist seit 2009 für die SPD im Landtag. Sie ist Mitglied im Landesvorstand der SPD Schleswig-Holstein und stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

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