Kein Stolpern mehr beim Übergang von der Schule in den Beruf

Zur Ankündigung des Berufsbildungsministeriums, Mittel für den Aufbau von Jugendberufsagenturen zur Verfügung zu stellen, erklärt der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für berufliche Bildung, Tobias von Pein: Die große Zahl unterschiedlicher Zuständigkeiten im Übergangsfeld zwischen der Schule und der beruflichen Ausbildung hat leider immer wieder dazu geführt, dass junge Menschen diesen Übergang nicht geschafft haben und ohne eine qualifizierte Berufsausbildung und damit ohne große Chancen, jemals einen qualifizierten Arbeitsplatz zu erhalten, zurückgeblieben sind.

Zur Ankündigung des Berufsbildungsministeriums, Mittel für den Aufbau von Jugendberufsagenturen zur Verfügung zu stellen, erklärt der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für berufliche Bildung, Tobias von Pein:
Die große Zahl unterschiedlicher Zuständigkeiten im Übergangsfeld zwischen der Schule und der beruflichen Ausbildung hat leider immer wieder dazu geführt, dass junge Menschen diesen Übergang nicht geschafft haben und ohne eine qualifizierte Berufsausbildung und damit ohne große Chancen, jemals einen qualifizierten Arbeitsplatz zu erhalten, zurückgeblieben sind.

Die Hamburger Erfahrungen mit Jugendberufsagenturen als „One stop agencies“ sind ermutigend, auch wenn wegen der Verantwortung der Kreise das Hamburger Modell nicht einfach von Schleswig-Holstein übernommen werden konnte. Der Ansatz, eine zielgruppenorientierte Anlaufstelle für Jugendliche, die verschiedene verantwortliche Ebenen bündelt, einzurichten, ist modern und zukunftsweisend.

Alle Kreise und kreisfreien Städte haben Lenkungsgruppen eingereicht; bewerten das Modell der Jugendberufsagentur aber unterschiedlich. Es ist daher eine richtige Entscheidung von Berufsbildungsministerin Britta Ernst, in einer ersten Phase nach einer Ausschreibung insgesamt 200.000 € für fünf Pilotprojekte zur Verfügung zu stellen. Sie kann sich dabei auf die Unterstützung durch die Gewerkschaften und durch die Unternehmensverbände stützen.

Die SPD-Landtagsfraktion tritt seit langem dafür ein, auch in Schleswig-Holstein Jugendberufsagenturen zu errichten und wird die Modellprojekte parlamentarisch und politisch begleiten.

Zur Person

Tobias von Pein ist studierter Sozialökonom. Seit 2012 ist er SPD-Landtagsabgeordneter und in der Fraktion Jugendpolitischer Sprecher, Sprecher für Aus- und Weiterbildung und Rechtsextremismuspolitischer Sprecher.

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