Mehr Durchlässigkeit zwischen beruflicher und allgemeiner Bildung

Zum heutigen Pressegespräch von Bildungsministerin Britta Ernst und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer erklären die Sprecherin für Fachkräftenachwuchs und der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Berufsbildung, Kirsten Eickhoff-Weber und Tobias von Pein: Die Küstenkoalition hat sich die Ziele gesetzt, das duale System zu stärken, den Anteil junger Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung zu steigern und dazu unser Bildungssystem durchlässiger zu machen. Das gilt auch für die gegenseitigen Übergänge zwischen dem allgemeinbildenden Schulsystem und der dualen beruflichen Ausbildung.

Zum heutigen Pressegespräch von Bildungsministerin Britta Ernst und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer erklären die Sprecherin für Fachkräftenachwuchs und der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Berufsbildung, Kirsten Eickhoff-Weber und Tobias von Pein:
Die Küstenkoalition hat sich die Ziele gesetzt, das duale System zu stärken, den Anteil junger Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung zu steigern und dazu unser Bildungssystem durchlässiger zu machen. Das gilt auch für die gegenseitigen Übergänge zwischen dem allgemeinbildenden Schulsystem und der dualen beruflichen Ausbildung.

Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Akteure, die Auszubildenden, ihre Eltern ebenso wie die Ausbilder, die Chancen der beruflichen Ausbildung kennen. Das ist auch eine Herausforderung an die Betriebe, die für gute Ausbildungsbedingungen mit guter Arbeit sorgen und damit die duale Ausbildung attraktiv machen müssen. Genauso wichtig ist es, dass erworbene Teilqualifikationen (z. B. durch ein Studium, das nicht mit einem Abschluss beendet wurde) als wichtige Bestandteile der Bildungsbiographie erkannt werden.

Ebenso sind die Einrichtungen der Bildung, die allgemein- und die berufsbildenden Schulen, die RBZs, die Universitäten und die Fachhochschulen, aufgerufen, im Zusammenwirken mit den Ausbildungsbetrieben die Versorgung mit akademischen und nicht akademischen Fachkräften sicherzustellen.

Die beiden Minister und die Wirtschaftsverbände haben den Mangel von 85.000 Fachkräften, der sich bis 2030 anbahnt, zu Recht auch als Chance für qualifizierte junge Menschen am Arbeitsmarkt beschrieben. Wir hoffen, dass die Informationskampagne ihren Beitrag für eine erhöhte Durchlässigkeit zwischen der beruflichen und der allgemeinen Bildung leisten und jungen Menschen zeigen wird, welche vielfältigen Perspektiven die berufliche Ausbildung bietet.