Richtige Konsequenz: Abläufe optimieren

Zur heutigen Sitzung des Sozialausschusses zum Thema „Friesenhof Dithmarschen" erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Baasch: Das Ministerium hat die Fragen zu den Vorkommnissen in der Jugendeinrichtung „Friesenhof" beantwortet. Dieses Thema eignet sich nicht für politische Bambule der Opposition. Wichtig ist nun, dass die betroffenen Mädchen optimal betreut werden. Gefängnisartige Einrichtungen, wie die CDU sie am liebsten hätte, sind dafür nicht geeignet.

Zur heutigen Sitzung des Sozialausschusses zum Thema „Friesenhof Dithmarschen“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Baasch:
Das Ministerium hat die Fragen zu den Vorkommnissen in der Jugendeinrichtung „Friesenhof“ beantwortet. Dieses Thema eignet sich nicht für politische Bambule der Opposition. Wichtig ist nun, dass die betroffenen Mädchen optimal betreut werden. Gefängnisartige Einrichtungen, wie die CDU sie am liebsten hätte, sind dafür nicht geeignet.

Das Ministerium hat angekündigt, dass ein Maßnahmenpaket zur Stärkung des Kinder- und Jugendschutzes in Einrichtungen eingeleitet wird und die Abläufe innerhalb der Verwaltung optimiert werden. Das ist die richtige Konsequenz aus den Ereignissen in den „Friesenhof“-Einrichtungen; sie wird von uns begrüßt und unterstützt.

Ein unabhängiger, direkter Ansprechpartner, z. B. ein Ombudsmann oder eine Ombudsfrau, an die sich auch Jugendliche in öffentlicher Erziehung wenden können, wäre eine Hilfe für die Betroffenen, sich schnell in Notsituationen Unterstützung zu holen.

Die Vorgänge um den „Friesenhof“ machen deutlich, dass Kinder- und Jugendhilfe in politischer und gesellschaftlicher Wahrnehmung mehr Gewicht bekommen müssen, um Kinderschutz und Kinderrechte zu gewährleisten. Dazu gehört auch eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den entsendenden Jugendämtern, den Jugendämtern vor Ort und der Heimaufsicht.