Deutsche Post muss für gute Arbeit stehen

Anlässlich des Streiks der Beschäftigten der Deutschen Post AG erklärt der SPD-Landesvorsitzende und stellvertretende Parteivorsitzende, Ralf Stegner: „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten solidarisieren uns mit den Streikenden der Deutschen Post AG. Wir lassen nicht zu, dass tausende Arbeitsplätze in neue Niedriglohnbereiche ausgelagert werden. Die SPD steht für gute Arbeit und Tarifbindung ein.

Anlässlich des Streiks der Beschäftigten der Deutschen Post AG erklärt der SPD-Landesvorsitzende und stellvertretende Parteivorsitzende, Ralf Stegner:

„Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten solidarisieren uns mit den Streikenden der Deutschen Post AG. Wir lassen nicht zu, dass tausende Arbeitsplätze in neue Niedriglohnbereiche ausgelagert werden. Die SPD steht für gute Arbeit und Tarifbindung ein.

Es darf nicht sein, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in neue Regionalgesellschaften der Post ausgegliedert werden, um dort deutlich weniger zu verdienen, schlechtere Arbeitsbedingungen zu haben und von der Mitbestimmung der Betriebsräte der Post ausgeschlossen zu sein, obwohl sich an ihrer Arbeit nichts ändert. Der Konzern begeht mit der Umstrukturierung Tarifflucht und Flucht aus der Mitbestimmung. Auch dürfen Werkverträge und Leiharbeit nicht dazu missbraucht werden, das Streikrecht der Beschäftigten auszuhebeln!

Unsere Wirtschaft ist vor allem deshalb so erfolgreich, weil sie zuverlässige und gut ausgebildete Beschäftigte hat. Sie leisten einen großen Beitrag zu unserem Wohlstand und müssen deshalb auch einen großen Anteil daran haben.

Es muss eine Lösung für alle Beschäftigten innerhalb des Haustarifvertrags der Post AG gefunden werden.“

Zur Person

Ralf Stegner ist Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD.

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