Danke für die Klärung der Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein

Simone Lange, MdL und Sabine Gilleßen, Vorsitzende der AsF SH erklären: "Die Stadt Kiel wollte die Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt einschränken. Eine in der Ausführung nicht näher beschriebene geplante Reduzierung ihrer Teilnahme auf „Vorgänge, die gleichstellungsrelevant" sind, rief sofort Protest hervor.

Simone Lange, MdL und Sabine Gilleßen, Vorsitzende der AsF SH erklären: „Die Stadt Kiel wollte die Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt einschränken. Eine in der Ausführung nicht näher beschriebene geplante Reduzierung ihrer Teilnahme auf „Vorgänge, die gleichstellungsrelevant“ sind, rief sofort Protest hervor.

Unabhängig davon, dass nicht erkennbar war, warum es zu dieser Änderung bei der Stadt Kiel kommen sollte, hätte dies bürokratischen Mehraufwand und Debatten bedeutet, die wirklich unnötig sind. Aus guten Gründen gibt es keine weiteren Einschränkungen bei den Themen der Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten. Oft zeigen sich die unterschiedlichen Auswirkungen öffentlicher Vorgänge auf Männer und Frauen erst auf den zweiten oder dritten Blick. Die Kompetenz, das zu beurteilen, liegt bei den Gleichstellungsbeauftragten.

Dazu stellt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Sabine Gilleßen, fest: „So ärgerlich und überflüssig dieser Vorgang auch war hat er aber eindeutig gezeigt, dass es keine Basis für eine vollkommen unnötige und politisch falsche Reduzierung der Rechte der Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein gibt. Gut, dass die Stadt Kiel das Ansinnen zurückgezogen hat und zeigt, dass die wichtige inhaltliche Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten weiterhin umfassend möglich sein wird.“

Die gleichstellungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Simone Lange, ergänzt: „ Die Gleichstellungsbeauftragten haben in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass sie selber sehr gut einschätzen können, was für ihre Arbeit relevant ist und was nicht. Dabei bleibt es, dafür steht auch die Landtagsfraktion. Die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten ist unschätzbar wichtig.“

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ist die Frauenorganisation der SPD Schleswig-Holstein. Aufgaben der ASF sind die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung zu bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so zu verstärken, dass die politische Willensbildung der Partei gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird. Die AsF will Frauen mit der Politik und den Zielen der Partei vertraut zu machen, zur Änderung des gesellschaftlichen Bewusstseins beizutragen und weitere Mitglieder zu gewinnen und im Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden, Organisationen und der deutschen und internationalen Frauenbewegung gemeinsame Forderungen entwickeln und durchsetzen.

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