Wir wachsen zusammen

25 Jahre Deutsche Einheit ist ein großer Tag für unser Land. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel erreicht - mit großer Solidarität und Veränderungsbereitschaft, die international viel Anerkennung findet. Doch es bedarf mehr als einer Generation, um die Deutsche Einheit abzuschließen. Es sind noch einige Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden: Wir müssen endlich das Rentenniveau angleichen, brauchen eine konkurrenzfähige Wirtschaft und die demographische Entwicklung wird uns in besonderem Maße in Ostdeutschland vor schwierige Aufgaben stellen.

25 Jahre Deutsche Einheit ist ein großer Tag für unser Land. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel erreicht – mit großer Solidarität und Veränderungsbereitschaft, die international viel Anerkennung findet. Doch es bedarf mehr als einer Generation, um die Deutsche Einheit abzuschließen. Es sind noch einige Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden: Wir müssen endlich das Rentenniveau angleichen, brauchen eine konkurrenzfähige Wirtschaft und die demographische Entwicklung wird uns in besonderem Maße in Ostdeutschland vor schwierige Aufgaben stellen.

Doch die vergangen 25 Jahre stimmen mich optimistisch, dass wir diese Herausforderungen meistern werden. Die Menschen in der DDR haben sich aus eigener Kraft gegen Unfreiheit und staatliche Bevormundung gestellt und den Kampf für Freiheit gewonnen.

Sie haben gezeigt, dass wir Dinge auch ohne Blutvergießen verändern können. Leider scheint dies derzeit nicht überall möglich zu sein. Wir müssen aus unserer Geschichte lernen, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Die Entspannungspolitik von Egon Bahr und Willy Brandt wird uns noch lange als Vorbild dienen. Es ist gut, sich zu vergewissern woher wir kommen, bevor wir entscheiden, wohin wir gehen wollen.

Dieser Artikel ist auch auf ralf-stegner.de erschienen.