Humanitäre Hilfe für hungernde Menschen in Syrien

Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha-Nissen fordert, eine Luftbrücke für Syrien in der Debatte stärker in den Blick zu nehmen. Anlässlich der Genfer Friedensgespräche für Syrien erklärt die Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha-Nissen: „Es ist an der Zeit, die Fluchtursachen in der Debatte stärker in den Vordergrund zu rücken. Immer neue Vorschläge zur nationalstaatlichen Abschottung beenden nicht das Leid, durch das so viele Menschen nach Europa flüchten. Schluss mit Parteitaktik in der Flüchtlingspolitik: Nehmen wir die notleidenden Menschen in den Blick. Die humanitäre Hilfe für die Krisengebiete muss zum Beispiel durch eine Luftbrücke der Bundeswehr ausgebaut werden!

Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha-Nissen fordert, eine Luftbrücke für Syrien in der Debatte stärker in den Blick zu nehmen. Anlässlich der Genfer Friedensgespräche für Syrien erklärt die Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha-Nissen: „Es ist an der Zeit, die Fluchtursachen in der Debatte stärker in den Vordergrund zu rücken. Immer neue Vorschläge zur nationalstaatlichen Abschottung beenden nicht das Leid, durch das so viele Menschen nach Europa flüchten. Schluss mit Parteitaktik in der Flüchtlingspolitik: Nehmen wir die notleidenden Menschen in den Blick. Die humanitäre Hilfe für die Krisengebiete muss zum Beispiel durch eine Luftbrücke der Bundeswehr ausgebaut werden!

UN-Schätzungen zufolge sind über 400.000 Menschen in 50 belagerten Orten in Syrien eingeschlossen und hungern. Bekannt wurde die Stadt Madaja, in der es laut der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mindestens 16 verhungerte Menschen seit Mitte Januar geben soll, trotz des Hilfskonvois, der die Stadt Anfang Januar erreichte. Im Krieg in Syrien wird der Hunger als Kriegstaktik eingesetzt.

Die aktuell stattfindenden Genfer Friedensgespräche sind ein wichtiger Schritt, der Hoffnung macht. Es gilt, Bundesaußenminister Steinmeier bei seinen Bemühungen um diplomatische Lösungen den Rücken zu stärken.

Ein Waffenstillstand und vor allem die Versorgung der Zivilbevölkerung müssen primäre Ziele sein, denen sich auch die deutsche Debatte zuwenden sollte. Notleidende syrische Orte wie Madaja, Sabadani, Fua und Kafraja, ob sie nun von regierungstreuen oder oppositionellen Kräften belagert werden, brauchen einen kontinuierlichen Zugang zu Hilfsgütern. Ein solcher scheint trotz im letzten Jahr getroffener Vereinbarungen kaum gewährleistet zu sein. Auch eine Luftbrücke durch die Bundeswehr ist hierbei erneut zu prüfen.

Ohne echte Fortschritte im Bereich der humanitären Hilfe werden Verhandlungserfolge in Genf schwer zu erzielen sein. Sie sind aber dringend notwendig, um eine humanitäre Katastrophe abzuwenden und den Schutz der syrischen Zivilbevölkerung in den Fokus zu rücken. Nur so können die Menschen langfristig in ihrer Heimat bleiben.“