Religion und Toleranz leben – AK „SPD und Kirchen“ stellt sich neu auf

Der sozialdemokratische Arbeitskreis „SPD und Kirchen/ Religionsgemeinschaften" hat auf einer überaus gut besuchten Mitgliederversammlung am 22. Februar 2016 in Kiel sein Programm für 2016/17 beschlossen.

Der sozialdemokratische Arbeitskreis „SPD und Kirchen/ Religionsgemeinschaften“ hat auf einer überaus gut besuchten Mitgliederversammlung am 22. Februar 2016 in Kiel sein Programm für 2016/17 beschlossen.

„Wir wollen eine neue Diskussion in und über unser Land anstoßen, für Demokratie streiten und die Notwendigkeit gemeinsamer Werte deutlich machen. Deshalb schaffen wir neue Netzwerke und eine politische Kultur, in der auch der Glaube seine gesellschaftspolitische Kraft entfalten kann. Für viele Menschen ist der Glaube der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält.“, so Rolf Fischer, Mitglied des neuen Leitungsteams.
Das Arbeitsprogramm umfasst in Kürze drei zentrale Linien:

  1. Wir stellen ein neues „theologisches Netzwerk“ auf. In Gesprächen mit den großen Kirchen, den jüdischen Landesverbänden, den Muslimen und anderen Gruppen werden wir eine Agenda formulieren, die deutlich macht, wie wichtig eine aktive Rolle von Religion und Theologie für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist.
  2. Religions- und Glaubensfreiheit sind zentrale Elemente unserer demokratischen Ordnung. In diesem Sinne für Demokratie und Toleranz zu streiten, für eine hohe Wahlbeteiligung zu werben, um den Feinden der Demokratie keine Chance zu geben – das sind die Eckpunkte unserer Aktion „Glaube für Demokratie“- vor der Sommerpause werden wir eine prominent besetzte Veranstaltung durchführen.
  3. Der AK bezieht in zentralen politischen Fragen klare Positionen: Neues Miteinander der Religionen – für einen starken interreligiösen Dialog; Asyl ist Menschenrecht – Flüchtlinge in Schleswig-Holstein integrieren; Perspektiven des Religionsunterrichts mit den Kirchen erarbeiten.

Als neues Leitungsteam wurden Bärbel Boy, Marco Chwalek und Rolf Fischer einstimmig gewählt.