Lübeckerin ist stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD-Frauen

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) hat am Wochenende auf ihrer Bundeskonferenz in Magdeburg einen neuen Bundesvorstand gewählt. Die Lübecker SPD-Frau Dr. Cornelia Östreich, die bereits seit 8 Jahren Teil des Gremiums ist, wagte nun den Sprung in den geschäftsführenden Bundesvorstand und kandidierte erfolgreich als stellvertretende Bundesvorsitzende. Zu ihren bisherigen Themen der Friedens- und Europapolitik im Bundesvorstand kommt nun ein neuer Aspekt hinzu: Die Vernetzung und Vertretung des Nordens.

Cornelia Östreich_Foto: Steffen Voß / CC-BY-SA
Cornelia Östreich

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) hat am Wochenende auf ihrer Bundeskonferenz in Magdeburg einen neuen Bundesvorstand gewählt. Die Lübecker SPD-Frau Dr. Cornelia Östreich, die bereits seit 8 Jahren Teil des Gremiums ist, wagte nun den Sprung in den geschäftsführenden Bundesvorstand und kandidierte erfolgreich als stellvertretende Bundesvorsitzende. Zu ihren bisherigen Themen der Friedens- und Europapolitik im Bundesvorstand kommt nun ein neuer Aspekt hinzu: Die Vernetzung und Vertretung des Nordens.

„Als Schleswig-Holsteinerin liegen mir die nördlichen Landesverbände natürlich sehr am Herzen“ erklärt Östreich. Darum wolle sie sich auch dafür einsetzen, dass der Norden auf Bundesebene eine starke Stimme bekommt.

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein sowie stellvertretende Parteivorsitzende, Ralf Stegner, erklärt dazu: „Zu ihrer Wahl als stellvertretende AsF-Bundesvorsitzende gratuliere ich Cornelia Östreich ganz herzlich. Sie ist eine geschätzte und anerkannte Schleswig-Holsteinerin, die sich seit Jahren intensiv für die Belange der Frauen einsetzt – in Schleswig-Holstein und im Bund. Es freut mich, dass unser kleines Land im Norden auch auf Bundesebene in vielen Bereichen stark vertreten ist. Für ihre weitere Arbeit mit noch mehr Verantwortung wünsche ich ihr alles Gute.“

Die Delegation aus dem echten Norden reiste mit einer Vielzahl von Anträgen zu unterschiedlichen Themen an, die aber einen Schwerpunkt bei „Gewalt gegen Frauen“ und „Flucht und Asyl“ hatten. Trotz der geringen Größe des Landesverbands Schleswig-Holstein zeigte sich erneut, dass sich Qualität auszahlt: Alle ihre Forderungen wurden von der Konferenz unterstützt.

Die AsF, die seit Jahren von der Staatssekretärin des Bundessozialministeriums Elke Ferner geführt wird, ist eine der größten Arbeitsgemeinschaften der SPD. Die Sozialdemokratinnen bekräftigten in Sachsen-Anhalt unter anderem ihre Haltung zu einem „Nein heißt Nein“ im Sexualstrafrecht und zur Doppelspitze in der SPD. Außerdem forderten die rund 200 Delegierten eine Frau im höchsten Amt des Staates – eine Bundespräsidentin.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ist die Frauenorganisation der SPD Schleswig-Holstein. Aufgaben der ASF sind die Interessen und Forderungen der Frauen in der politischen Willensbildung der Partei zur Geltung zu bringen und die politische Mitarbeit der Frauen in der Partei so zu verstärken, dass die politische Willensbildung der Partei gleichermaßen von Männern und Frauen getragen wird. Die AsF will Frauen mit der Politik und den Zielen der Partei vertraut zu machen, zur Änderung des gesellschaftlichen Bewusstseins beizutragen und weitere Mitglieder zu gewinnen und im Dialog mit Gewerkschaften, Verbänden, Organisationen und der deutschen und internationalen Frauenbewegung gemeinsame Forderungen entwickeln und durchsetzen.

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