Mit Vernunft für die Zukunft der ländlichen Räume

Zur Gründung eines Netzwerks „Agrar- und Ernährungswirtschaft" in der SPD und dessen gemeinsamer Erklärung erläutert die stellvertretende Vorsitzende und agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsten Eickhoff-Weber: „Die Zukunft und Ausgestaltung der ländlichen Räume und die Partizipation der Menschen an gesellschaftlicher Entwicklung sind zentrale Fragen der Gerechtigkeit. Um diese Kernthemen kümmert sich die SPD. Das entspricht auch dem politischen Verständnis in Schleswig-Holstein.

Zur Gründung eines Netzwerks „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ in der SPD und dessen gemeinsamer Erklärung erläutert die stellvertretende Vorsitzende und agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsten Eickhoff-Weber: „Die Zukunft und Ausgestaltung der ländlichen Räume und die Partizipation der Menschen an gesellschaftlicher Entwicklung sind zentrale Fragen der Gerechtigkeit. Um diese Kernthemen kümmert sich die SPD. Das entspricht auch dem politischen Verständnis in Schleswig-Holstein.

Es ist gut, wenn sich Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker länderübergreifend austauschen. Deshalb habe ich sehr gerne an der Gründung des Netzwerks für Agrar- und Ernährungswirtschaft in der SPD mitgewirkt. Für unsere schleswig-holsteinischen Ideen habe ich viel Zustimmung erfahren. Im Folgenden werden wir gemeinsam konkrete Forderungen erarbeiten. Unser Diskussionspapier ist dafür eine gute Grundlage.“

Das Diskussionspapier der SPD-Landtagsfraktion zur Landwirtschaftspolitik ist auf der Homepage der SPD Landtagsfraktion abrufbar.

Die gemeinsame Erklärung der SPD-Agrarpolitiker_innen im Wortlaut:

Mit Vernunft für die Zukunft der ländlichen Räume

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner tragen als Fachpolitiker seit Jahren innerhalb der SPD Verantwortung für den Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Die traditionell gute inhaltliche Zusammenarbeit soll durch die Gründung eines agrarpolitischen Netzwerks innerhalb der SPD eine strukturelle und institutionelle Basis erhalten. Wir wollen uns sowohl innerhalb der Partei als auch in der Öffentlichkeit ein stärkeres Gehör verschaffen!

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Europaparlament, im Bundestag und in den Landesparlamenten haben sich immer klar zu den Themen Agrar- und Ernährungswirtschaft, Verbraucherschutz und Ländliche Räume positioniert. Mit dem agrarpolitischen Netzwerk der SPD wollen wir Mitgliedern und Interessierten eine Plattform bieten, in der wir die Themen des ländlichen Raumes sowie der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutieren. Wir sind Volkspartei. Wir setzen uns gleichermaßen für die Menschen ein, die in den ländlichen Räumen und Metropolen leben.

Wir setzen uns für den Erhalt einer leistungsfähigen, den Zielen der Nachhaltigkeit und des Tierwohls verpflichteten, wettbewerbsfähigen Landwirtschaft ein, die auf hohem Niveau sichere Lebensmittel produziert. Dies liegt im nationalen Interesse und ist eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung. Die Lebensfähigkeit der unterschiedlichen ländlichen Räume und die Teilhabe an gesellschaftlicher Entwicklung sind Gerechtigkeitsfragen und somit Kernthemen der Sozialdemokratie.

Wir werden den sozialen, ökonomischen und ökologischen Anforderungen an eine nachhaltige und moderne Agrar- und Ernährungswirtschaft eine starke Stimme verleihen.

Wir wollen mit unserer Politik die Zukunftsfähigkeit einer nachhaltig wirtschaftenden Agrar- und Ernährungsbranche sichern. Dies auch vor dem Hintergrund der Anforderungen des globalen Marktes und unserer globalen Verantwortung, denen wir uns stellen müssen.

Der Mehrwert der Landwirtschaft für Umwelt, Tier und Menschen muss belohnt und der Gesellschaft vermittelt werden. Negative Auswirkungen müssen deutlich benannt und behoben werden. Dafür müssen wir u.a. das Subventionssystem des europäischen Agrarmodells mit einem umfassenden Konzept zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft neu ausrichten.