Geschlechtergerechtigkeit auch beim Lohn!

Ein Gesetz zur Lohngerechtigkeit von Frauen und Männern ist ein wichtiger Schritt, um Entgeltgleichheit und Geschlechtergerechtigkeit herzustellen.

Reichstagsgebäude, Berlin
Bundestag Bild: Steffen Voß / CC-BY-SA

Zum Beschluss der Regierungskoalition in Berlin, ein Gesetz zur Lohngerechtigkeit von Männern und Frauen einzubringen, erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Wolfgang Baasch: Dieses Gesetz ist längst überfällig. Ein Gesetz zur Lohngerechtigkeit von Frauen und Männern ist ein wichtiger Schritt, um Entgeltgleichheit und Geschlechtergerechtigkeit herzustellen.

Wolfgang Baasch_Foto: Steffen Voß / CC-BY-SA
Wolfgang Baasch Bild: Steffen Voß / CC-BY-SA

Mit diesem Vorhaben der Bundesregierung wird das Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit von Ministerin Manuela Schwesig umgesetzt. Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben künftig das Recht zu erfahren, wie sie im Vergleich zu Kolleginnen und Kollegen bezahlt werden.

Wer ungerecht behandelt wird, dem steht eine Anpassung seiner Lohnzahlung zu – und das auch rückwirkend. Denn noch immer bekommen Frauen im Durchschnitt 21 Prozent weniger Lohn als Männer. Eine Ungerechtigkeit, die nicht länger hinzunehmen ist.

Wer allerdings, wie die FDP im Schleswig-Holsteinischen Landtag, das Thema Lohngerechtigkeit ablehnt und die Forderung zum Equal Pay als bürokratisches Hemmnis bezeichnet, verhält sich wie ein frauenpolitischer Neandertaler. Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur tatsächlichen Geschlechtergerechtigkeit.

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So wird die Lohnlücke geschlossen auf Youtube

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