Soziale Absicherung für (Solo-)Selbstständige verbessern

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD Schleswig-Holstein begrüßt den Beschluss der SPD-Bundestagsfraktion zur sozialen Absicherung von Selbstständigen, insbesondere von Solo-Selbstständigen.

Gruppe Jugendlicher
Gruppe Jugendlicher Bild: colourbox

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD Schleswig-Holstein (AGS) begrüßt den Beschluss der SPD-Bundestagsfraktion zur sozialen Absicherung von Selbstständigen, insbesondere von Solo-Selbstständigen.

Logo der Arbeitsgemeinschaft Selbstständige (AGS)

Dabei wurden viele Forderungen der AGS aufgenommen, wie die einkommensabhängige Berechnung von Krankenversicherungsbeiträgen, die Absenkung der Mindestbeiträge der Krankenversicherung, eine modifizierte Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung und der steuerfinanzierten Zuschuss zur sozialen Sicherung für Existenzgründer.

Guenther Hansen_Foto: Steffen Voß / CC-BY-SA
Guenther Hansen Bild: Steffen Voß / CC-BY-SA

56 Prozent aller Selbstständigen in Deutschland sind Solo-Selbstständige, dass waren im Jahre 2014 knapp 2,35 Millionen. Mehr als ein Viertel aller Solo-Selbstständigen erzielt weniger als den inzwischen geltenden Mindestlohn für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von brutto 8,50 Euro pro Stunde. Viele Solo-Selbstständige sind deshalb mangels Absicherung vor allem von drohender Altersarmut bedroht.

„Mit dem Beschlusspapier setzt die SPD als Partei der sozialen Gerechtigkeit einen wichtigen Meilenstein, eine weitere Gerechtigkeitslücke zu beseitigen“, so der Vorsitzende der AGS, Guenther Hansen.