„Warum gibt es Geld für Elektro-Autos aber nicht für Obdachlose?“

"Warum gibt es Geld für Elektro-Autos aber nicht für Obdachlose," fragte ein Gast im Gespräch mit Torsten Albig in Elmshorn.

"Warum gibt es Geld für Elektro-Autos aber nicht für Obdachlose," fragte ein Gast im Gespräch mit Torsten Albig in Elmshorn
Bild: Steffen Voß / CC-BY-SA

„Warum gibt es Geld für Elektro-Autos aber nicht für Obdachlose,“ fragte ein Gast im Gespräch mit Torsten Albig in Elmshorn.

„Wir müssen beides tun,“ erklärte Torsten Albig. „Wir brauchen auch einen Wandel zu moderner Mobilität.“ Aus seiner Arbeit als Oberbürgermeister kenne er die schwierigen Lebenssituationen, die dazu führen, dass Menschen auf der Straße leben. Das Thema Obdachlosigkeit ist komplex. Grundsätzlich haben ja alle einen Anspruch auf eine Wohnung und Arbeitslosengeld. Obdachlose sind aber nicht einfach nur arm. Da kommen viele, individuelle, persönliche Probleme dazu, für die es oft keine generelle, einfache Lösung gibt.

Die Diakonie in Schleswig-Holstein zum Beispiel ist ganz vorn, wenn es um Wärme, Schutz und Betreuung von Obdachlosigkeit geht. Ohne die Unterstützung aus dem Landeshaushalt wäre das so nicht möglich. Aber selbst diese Angebote nehmen nicht alle Betroffenen an. Es gibt nur individuelle Lösungen. Die müssen die Menschen wollen. Das gebietet die Achtung vor ihrem Recht auf Selbstbestimmung.

Bezahlbare Wohnungen sind sicher ein Faktor und kostenfreie Bildung, die die Menschen so stark wie möglich für ihr Leben macht, ist ein weiterer Faktor, der da hilft. Torsten Albig sagte: „Wir müssen vor allem alles dafür tun, dass es gar nicht erst so weit kommt. Dafür investieren wir viel Geld in gute Bildung von der Kita bis zur Ausbildung oder der Hochschule. Und wir fördern den Bau von bezahlbaren Wohnungen.“ Wir machen das.

Weitere Termine von Torsten Albig finden Sie in unserer Terminübersicht.