SPD-Selbstständige kritisieren Wirtschaftsminister Buchholz

Von innovativen Impulsen keine Spur," kritisiert die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD Schleswig-Holstein.

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„Von innovativen Impulsen keine Spur,“ kritisieren Ralph Müller-Beck und Guenther Hansen von der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD Schleswig-Holstein. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (CDU) hatte gestern seine Pläne zum „Gründerland Schleswig-Holstein“ vorgestellt.

Ralph Müller-Beck_Foto: Steffen Voß
Ralph Müller-Beck Bild: Steffen Voß / CC-BY-SA

„Die gute konjunkturelle Lage muss genutzt werden, um wirksame Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes zu setzen. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen schlägt vor, in Zeiten guter Konjunktur die Instrumente der Wirtschaftsförderung grundlegend neu auszurichten. Statt bestehende Förderprogramme nur mit Kleinstbeträgen aufzustocken, brauchen wir einen Prozess, der die Förderinstrumente an den Aufgaben der Zukunft ausrichtet.

Die WTSH gilt es mit klaren strategischen Zielvorgaben auszustatten und organisatorisch danach neu auszurichten. Das Wirtschaftswachstum Schleswig-Holsteins bleibt nach wie vor hinter dem Bundesdurchschnitt. Wir brauchen eine Zukunftsagentur Schleswig-Holstein, in der die Ziele der Wirtschaftspolitik verfolgt werden und die Instrumente danach ausgerichtet werden. Wirtschaftsförderung für ein starkes Morgen heißt Exportquoten steigern, betriebsnahe Forschung und Entwicklung in den Zukunftsbranchen fördern und die so genannten Nordzentren zu den Innovations- und Gründungszentren im Land ausbauen“, so Ralph Müller-Beck und Guenther Hansen.

Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen (AGS)