„Muss unbedingt wiederholt werden!“

Am Wochenende trafen sich gut 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum ersten BarCamp der SPD Schleswig-Holstein im Kieler Wissenschaftszentrum. Einen Tag lang tauschten sie sich über die Themen aus, die sie selbst mitgebracht hatten.

Sessionplan des SPD BarCamps 2018
Sessionplan Bild: Steffen Voß / CC-BY-SA

Das BarCamp ist ein Veranstaltungsformat, bei dem die Organisatoren alles vorbereiten, wie für eine klassische Konferenz – außer die Inhalte. Der Tagesplan ist zu Anfang leer. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wissen das und bringen ihre Ideen mit. Morgens gibt es eine gemeinsame Begrüßungsrunde, in der alle, die wollen, ihr Thema vorstellen. Sie schreiben das Thema auf eine Karte und hängen es in den Zeitplan. Danach läuft das BarCamp wie eine normale Konferenz ab.

SPD BarCamp 2018
Bild: Steffen Voß / CC-BY-SA
Beim SPD-BarCamp reichte das Spektrum der Themen von der handfesten Werbe-Arbeit am Info-Stand bis hin zu Diskussionen darüber, was Einsamkeit in der Gesellschaft bedeutet und wie wir damit politisch umgehen können.

Mit dabei war auch Heidrun Clausen – Geschäftführerin des Kieler Mieterbundes. Sie stellte die Volksinitiative für bezahlbaren Wohnraum vor und leitete eine Diskussion zu dem Thema an. In einer anderen Runde tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Möglichkeiten des Online-Wahlkampfes im aktuellen Kommunalwahlkampf aus.

Wo kann man sonst im kleinen Kreis mit Ralf Stegner über Hartz4 oder ein Solidarisches Grundeinkommen diskutieren? Beim SPD-BarCamp war das möglich, denn unser Landesvorsitzender war auch dabei, hörte zu und brachte sich in die Diskussionen ein. Unsere stellvertretende Landesvorsitzende Christiane Küchenhof  bot eine Session zu ihren Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung in Schenefeld an.

Die Reaktionen auf das BarCamp waren durchweg positiv: „War eine tolle Veranstaltung,“ schrieb Uwe Leineweber auf Facebook. „Stimmt! Muss unbedingt wiederholt werden,“ stimmte Ulrike Pollakowski zu.