Politikberatung als Beruf

"Ich habe hier sehr viel abseits des theoretischen Studiums gelernt", fasst Felix Philipp sein einmonatiges Praktikum in der SPD Landesgeschäftsstelle zusammen.

Praktikant Felix Philipp präsentiert sein Projekt
Praktikant Felix Philipp präsentiert sein Projekt Bild: Hermann Bock

Nach dem ersten Gespräch war klar unter welchem Titel das Praktikum stehen sollte: „Politikberatung als Beruf“, empfand der 21-jährige Student der Politikwissenschaft und Anglistik als passend. Ziel war es, die Verbindung von Theorie und Praxis zu verdeutlichen.

Schwerpunkt Integration und Zuwanderung

Deshalb hat Felix Philipp aus drei übergeordneten Projekten das Schwerpunktthema „Integration und Zuwanderung“ gewählt. Am Ende des Praktikums hielt er einen rund einstündigen Vortrag mit Empfehlungen zu Integrationsprojekten. Landesvorstandsmitglied und Abgeordnete Serpil Midyatli, die für das Thema im Landesverband Sprecherin ist, war begeistert: „Der Vortrag hat mich auf einige Ideen, insbesondere im Hinblick auf das demnächst zu beratende Integrationsgesetz, gebracht.“ Am Ende bot sie Felix an, dass er bei ihr im September den zweiten Teil seines Pflichtpraktikums absolvieren könne.

Neben dem Schwerpunktthema erfüllte Felix drei weitere Praxisaufgaben:

  • Initiierung und Betreuung einer Mitgliederwerbekampagne in sozialen Medien.
  • Konzeptionierung, Durchführung und Auswertung einer Neumitgliederbefragung im Themenbereich Digitalisierung der Bildungsarbeit.
  • Text- und Recherchearbeiten in der Pressestelle des Landesverbandes.

„Ich bin sehr zufrieden und froh, dass wir in der kurzen Zeit so viel geschafft haben. Studentische Praktikanten sind auch für mich immer wieder blickschärfend“, freut sich der für das Bildungs- und Projektmanagement verantwortliche Praktikumsbetreuer Hermann Bock.