Sozialdemokratische Vorstellungen von und für Europa

Das Rennen ist eröffnet. Fünf Kandidatinnen und Kandidaten haben sich in der SPD Schleswig-Holstein um die Wahlkreiskandidatur der SPD für das Europäische Parlament beworben. Programmatisch liegen sie nicht weit auseinander.

Vorstellungsrunde Europa-Kandidaturen, Pinneberg, Cap Polinio
v.l.n.r.: Enrico Kreft, Delara Burkhardt, Marc Timmer, Karin Thissen, Nikalas Willma Bild: Dietrich Drescher

Das erste „Schaulaufen“ fand am 28. August im Pinneberger Cap Polonio statt. 35 Gäste waren der Einladung von SPD-Kreisverband und Ortsverein Pinneberg gefolgt. Delara Burkhardt, Enrico Kreft, Dr. Karin Thissen, Marc Timmer und Niklas Willma stellten sich nach kurzen Vorstellungsreferaten den Fragen aus der Versammlung.

Das Themenspektrum war weit gefächert: Transparenzgesetz, Lobbyismus, Arbeitnehmerrechte, nachhaltige Landwirtschaft, Migration, aber auch Friedenspolitik und die Frage, ob eine europäische Armee gebildet werden sollte.

Die zwei Bewerberinnen und drei Bewerber ließen sich durch keine Frage aus dem Konzept bringen. Bei allen Unterschieden im Temperament und in den Biografien einte die fünf eine sozialdemokratische Handschrift in ihren Positionen.

„Es geht bei der anstehenden Wahlentscheidung darum, die Europäische Union als einzigartiges Friedensprojekt zu stärken“, hatte SPD-Kreisvorsitzender Thomas Hölck zur Eröffnung der Versammlung betont. „Es darf niemals vergessen werden, dass das vereinte Europa als Konsequenz aus zwei schrecklichen Weltkriegen entwickelt wurde.“ Das konnten alle unterschreiben.

Wer für die SPD Schleswig-Holstein zur Europawahl im Mai 2019 antritt, entscheidet die Landeswahlkonferenz am 3. November. Gäste sind dort herzlich willkommen.

Außerordentlicher Landesparteitag + Landeswahlkonferenz zur Europawahl