SPD Kiel: Kieler Woche nicht jetzt schon verschieben – wir brauchen Hoffnung

Gorch Fock Windjammerparade Kieler Woche
Segeln, Kiel, Förde, Kieler Woche, Windjammerparade, Gorch Fock Bild: CC BY-SA 2.0

Gesine Stück, Kreisvorsitzende, zu der Forderung von Herrn von der Heide, die Kieler Woche zu verschieben:

„Dass sich der CDU-Vorsitzende ausgerechnet jetzt und ausgerechnet über dieses Thema Gedanken macht, wundert mich schon sehr – gibt es doch im Moment drängendere Probleme.

Ich finde, dass wir aufgrund der völligen Unvorhersehbarkeit der Pandemieentwicklung bis März uns noch die Zeit für die Entscheidung nehmen sollten. Wenn Philip Dornberger und sein KiWo-Team meinen, dass auch dann die Vorbereitung noch reicht, glaube ich den Veranstaltungsprofis. Deshalb halten wir uns mit markigen Forderungen ersteinmal zurück.
Aber natürlich haben auch wir uns Gedanken über einen günstigen Zeitpunkt für die Kieler Woche gemacht. Und da sehen wir eine Verschiebung durchaus kritisch. Denn mit Blick auf Mutationen, den zähen Impfstart und eben die weiteren unvorhersehbaren Entwicklungen wird im September nicht wieder alles möglich sein. Aber durchaus manches unmöglich: Unter anderem findet im September die Laser-WM statt. Die Kieler Woche ist im internationalen Regattakalender längst eingetragen – für den Juni.

Hinzu kommt, dass wir gerade in dieser Zeit merken, wie sehr sich die Menschen nach Freizeitangeboten, nach Abwechslung sehnen. Da wäre im Juni ein „kleines“ Volksfest mit entsprechenden Formaten genau das Richtige. Die letzte KiWo hat viele Erkenntnisse gebracht, wie es unter Corona-Bedingungen auch besser gehen könnte. Das wäre ein Highlight, auf das man sich freuen könnte! – Holstein kann ja nicht dauernd den Triple-Sieger weghauen ;)“