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corona

Bild: Philip Häniche

Wichtige Beschlüsse konsequent in den Ländern umsetzen

Serpil Midyatli: Wir müssen vorsichtig sein. Mit Blick auf die sich ausbreitende Omikron-Variante sind die Kontaktbeschränkungen leider notwendig. Wir müssen uns insbesondere auch einschränken, um die Bereiche der kritischen Infrastruktur zu schützen - das gilt zum Beispiel für Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr oder Behörden.

Bild: colemay (Pixabay)

Mobile, multilinguale Impfteams statt Shopping-Spreader-Events!

Serpil Midyatli: Viele Ideen, die sich zunächst gut anhören, stellen sich bei näherem Hinsehen dann doch als wenig durchdacht heraus. In einem Zeitraum, in dem uns die Omikron-Welle vermutlich mit voller Wucht treffen wird, große Shopping-Events zu fordern, die jahreszeitlich bedingt sicherlich in Innenräumen stattfinden werden, dürfte eher noch zur Verbreitung beitragen, als dass die zusätzlichen Impfungen das aufwiegen könnten.

Bild: Foto: Michael August

Impfturbo

Serpil Midyatli: Die Corona-Pandemie erreicht erneut zu Weihnachten einen traurigen Höhepunkt. Gleichzeitig zeigt uns die explosionsartige Vermehrung von Omikron bei unserem direkten Nachbarn Dänemark, dass wir vor der nächsten gewaltigen Herausforderung in der Pandemie stehen. Und das Virus kennt leider weder Landesgrenzen, noch Weihnachtsruhe

Bild: torstensimon (Pixabay)

Solidarität und Respekt sind keine Einbahnstraße

Birte Pauls: Ich finde es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Beschäftigte in Pflegeheimen, Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen, also überall dort, wo besonders gefährdete Menschen versorgt werden, geimpft sind. Das ist nicht nur für ihren eigenen Schutz wichtig, sondern auch zum Schutz derer, die sie pflegen, versorgen und behandeln.

Bild: Philip Häniche

Biontech-Impfkampagnen gezielt für junge Leute einsetzen!

Birte Pauls: Offensichtlich gibt es junge Leute, die noch immer skeptisch gegenüber einer Impfung eingestellt sind. Viele von ihnen sind noch gar nicht geimpft. Wenn ihnen dann bei öffentlichen Impfterminen Vakzine angeboten werden, die laut STIKO für sie nicht empfohlen sind, ist es doch klar, dass das abschreckend auf sie wirkt.

Bild: Philip Häniche

Wir könnten mehr tun

Martin Habersaat: Die Anforderungen an die Bildungspolitik in diesen Tagen sind vielfältig, und sie lassen sich teilweise nicht unter einen Hut bringen. „Schulen offen halten“ ist die Forderung der einen, „mehr Infektionsschutz“ bis hin zur Aufhebung der Schulpflicht oder der Schließung von Einrichtungen die Forderung der anderen.

Bild: Felix Deutschmann

Olaf Scholz geht in die Verantwortung, wo sich Markus Söder wegduckt

Serpil Midyatli: Von der heutigen Schalte von Ministerpräsident*innen und Bundesregierung geht das richtige Zeichen aus. Die Lage ist sehr ernst. Täglich werden Patient*innen verlegt, weil die Krankenhäuser in einigen Regionen überfordert sind. Deutschland hat weltweit die meisten täglichen Neuinfektionen. Das kann so nicht weitergehen.

Bild: Felix Deutschmann

Paradigmenwechsel rückwärts

Serpil Midyatli: Wir stecken in der katastrophalsten Situation seit Pandemiebeginn! Die Warnungen aus epidemiologischer Sicht waren den gesamten Sommer über da, einige sogar bereits im Frühjahr 2021. Ich fürchte, wir müssen uns als Politik insgesamt eingestehen, dass wir dieses Thema im Zuge des Wahlkampfs aus dem öffentlichen Fokus verdrängt haben.

Bild: Philip Häniche

Landesregierung setzt Zick-Zack-Kurs in Corona-Politik fort

Serpil Midyatli: Kurz vor der Bundestagswahl hat die Landesregierung ihren großen Paradigmen-Wechsel in der Corona-Politik angekündigt. Angeblich lag im September das Schlimmste hinter uns und neue Freiheiten wären möglich. Als Opposition haben wir damals gewarnt. Am Ende hat der groß angekündigte Paradigmenwechsel genau zwei Monate gehalten.

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