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„Quo Vadis Venezuela?“

Details

Datum:
12. März 2019
Zeit:
18:00
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Veranstaltungsort

SPD Eimsbüttel
Helene-Lange-Straße 1
20144 Hamburg,

Veranstaltende

ProMS e.V.
E-Mail:
pl130690@aol.com
Veranstalter-Website anzeigen


Der proms Norddeutschland e.V. lädt ein:

Venezuela ist in letzter Zeit wieder verstärkt in den Fokus der öffentlichen Berichterstattung gerückt. Wir wollen deshalb die Gelegenheit nutzen uns mit den aktuellen Auseinandersetzungen in Venezuela als auch mit dem potenziellen Ende sozialistischer Perspektiven in Lateinamerika bzw. dem Sozialismus des 21. Jahrhunderts zu beschäftigen.

Das Projekt Moderner Sozialismus Norddeutschland (Proms Nord) lädt deswegen herzlich ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit Andrés Izarra, der unter Hugo Chávez Informationsminister und unter Nicolás Maduro Tourismusminister war, ein.

Izarra leitete von 2005-2011 Telesur, den wichtigsten linken lateinamerikanischen Fernsehsender. Inzwischen lebt Izarra in Deutschland.

Wir wollen zum einen die historischen Entwicklungen beleuchten, die zu der schwierigen Lage in Venezuela geführt haben. Dazu gehört für uns auch die Frage nach Fehlern des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ bzw. der von Hugo Chávez geleiteten „bolivarischen Revolution“. Schließlich können die Antworten auf diese Frage auch für unsere europäische Sozialismuskonzeptionen relevant sein.

Zum anderen wollen wir die Interessen und Strategien der wichtigsten – sowohl venezolanischen als auch ausländischen – Akteur*innen untersuchen. Dazu soll auch gehören, welche Auswege es aus linker Sicht aus dieser Lage geben könnte. Auch die Frage des europäischen Agierens soll dabei diskutiert werden.

Für uns ist klar: Das einfache Nachvollziehen von Trumps Politik der Anerkennung von Juan Guaidó ist sicher nicht der richtige Weg.

Doch welche Alternativen gibt es für Venezuela? Das wollen wir gerne mit euch gemeinsam diskutieren.