Der Parteitag singt_Foto: Steffen Voß / CC-BY-SA
Neuer SPD-Landesvorstand

Wir machen das

Nach zehn politisch ereignisreichen Jahren an der Spitze der Nord-SPD wurde Ralf Stegner für zwei weitere Jahre zum Landesvorsitzenden der SPD Schleswig-Holstein gewählt. Dabei erhielt er 91,43 Prozent der abgegebenen Stimmen und damit sein bisher bestes Ergebnis. Mit dieser Amtsperiode ist er gemeinsam mit Günther Jansen der am längsten amtierende Landesvorsitzende der Nord-SPD. Dieser führte die Partei von 1975 bis 1987.

Zu seiner erneuten Kandidatur als Landesvorsitzender sagte Ralf Stegner: „Für mich ist das Amt des Landesvorsitzenden im Sinne des Wortes ein Ehrenamt. Damit stelle ich mich in den Dienst der Landes-SPD. Als Landesvorsitzender weiß man, dass Erfolge immer gemeinsame Erfolge sind. Gemeinsam werden wir leidenschaftlich für unsere Überzeugungen kämpfen.“

Ebenfalls bestätigt wurden die beiden stellvertretenden Landesvorsitzenden Bettina Hagedorn (86,96%), die wie Stegner zum 6. Mal wiedergewählt wurde, und die Schenefelder Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (88,89%).

Weiterhin gehören dem Vorstand der Landesschatzmeister Stefan Bolln (96,15%) sowie die Beisitzerinnen Serpil Midyatli, Birte Pauls, Nina Scheer und Beisitzer Dirk Diedrich und Alexander Wagner an.

Für die Sozialministerin Kristin Alheit und Mathias Stein, die beide nicht erneut kandidierten, wurden Enrico Kreft aus Lübeck und der Kieler Wirtschafts-Staatssekretär Frank Nägele in den Landesvorstand gewählt.

Ein wichtiges Entscheidungsjahr

Vor rund 400 Delegierten und Gästen stimmte Ralf Stegner die Genossinnen und Genossen in seiner Rede in der Lübecker Musik- und Kongresshalle auf die bevorstehenden Wahlen ein:

„2017 ist ein wichtiges Entscheidungsjahr. Am 7. Mai entscheiden die Menschen in Schleswig-Holstein und im September im Bund, wer unser Land regiert. Ab heute wird die SPD Schleswig-Holstein optimistisch und entschlos­sen, fröhlich und geschlossen in dieses Wahlkampfjahr starten. Wir treten vor die Wählerinnen und Wähler mit einer guten Bilanz. Wir werden den Unterschied klar machen zwischen dem, was die Konservativen wollen und dem, was wir Sozialdemokraten in Regierungsverantwortung leisten. Und wir werden den Rechtsruck abwenden. Wir kämpfen dafür, dass die Rechtspopulisten hier in Schleswig-Holstein das schlechteste Ergebnis bundesweit bekommen. Wir kämpfen für Anstand und Solidarität und dafür, stärkste Kraft im Land zu werden. Wir machen das.“

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